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danieltietze.de Posts

WordPress Conference – Matt Mullenweg auf dem WordCamp Europe 2019.

Posted in Allgemein, Berlin, EDV/IT, and Software

Der Erfinder von WordPress spricht aktuell auf der bisher größten internationalen Conference, die WordPress bisher erlebt hat. Über 3600 akkreditierte Teilnehmerixe haben sich eingefunden; die Plätze waren ausverkauft. In 3 parallelen Vortragsreihen und ebenfalls 3 parallelen Workshops bevölkern sie im Estrel Hotel und Festival Center die großen Säle mit ihren riesigen Monitoren.

Sein Thema ist der neue Editor Gutenberg, die Blöcke, die ihn auszeichnen und wie man damit layoutet. Nichts wirklich Neues.

Er nimmt sich auch Zeit, vom Podium aus Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Der erste Fragesteller missbraucht die Veranstaltung leider für persönliches Zeug. Einige Besucherix wollen Matt Mullenweg bei dieser Gelegenheit mal live sehen.

Eine weitere Frage ist, ob es angedacht sei, bezahlte Einträge in das offizielle Plugin-Verzeichnis aufzunehmen? Matt meint, dass die Verzeichnisse der unabhängigen Anbieterixe gut funktionieren. – Also Nein.

Nicht jeder begrüßt diesen Personen-Kult und die Vermengung der Open Source Community WordPress.org und der kommerziellen Firmen wordpress.com, WooCommerce und Jetpack – zu intransparent, wie die Geldflüsse sind und wer wann was bestimmt.

»Flying Steps« tanzen »Flying Pictures«, die »Bilder einer Ausstellung«

Posted in Berlin, and Musik

Der beliebte Komponist Modest Mussorgsky hat die Gemälde seines verstorbenen Freundes Wiktor Hartmann in dem beliebten Klavierkonzert »Bilder einer Ausstellung« vertont. Könnten Sie sich vorstellen, dass die Flying Steps aus Berlin-Kreuzberg beides in einer Tanzshow »Flying Pictures« auf die Bühne bringen? Natürlich können Sie das – Sie haben vermutlich bereits den Flying Bach oder die Flying Illusions gehört und gesehen.

»Flying Pictures« – die Tanzshow im Hamburger Bahnhof.

Die Flying Steps sind in der Szene für urbanen, zeitgenössischen Tanz eine der bekanntesten Gruppen. Viele kennen die Urban Street Dance Shows vom Alexanderplatz in Berlin oder bei Stefan Raab in der Glotze. Die vielen B-Girls und B-Boys verbreiten auch Jahrzehnte nach der Entstehung dieser Stile Hop Hop und Breakdance in die ganze Welt.

»Flying Pictures«

»Flying Pictures« – die Tanzshow. Vartan Bassil ist getrieben, diese Stile immer wieder neu zu interpretieren. Vor einigen Jahren mit der Inszenierung von »Flying Bach«, die ebenfalls um die Welt ging. Nun mit den »Flying Pictures« im Hamburger Bahnhof in Berlin.

Leider sind ein paar Aufführungstermine der Flying Pictures im Hamburger Bahnhof bereits wieder gestrichen worden: ausgerechnet einige der Spätvorstellungen. Hat der Veranstalter da nicht etwas voreilig reagiert? Die Berliner entscheiden immer gerne spontan, was sie unternehmen; Veranstalter wissen gerne langfristig, was sie verdienen werden. Da die Event-Konkurrenz in Berlin auch viel zu bieten hat, hätte man zum Beispiel mit den Berliner B-Girls und B-Boys Guerilla-Marketing nutzen können, um den Saal voll zu bekommen. Eine Pressekarte gab es für mich auch nicht.

Update: Mittlerweile ist die Veranstaltung ausgelaufen. Die Flying Steps gehen mit ihrer Tanzshow auf Tour. Außerdem arbeiten sie bereits an der nächsten Überraschung.

 

 

BER wird neu gebaut

Posted in Berlin, and Politik

Eventuell weiß der Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks mehr als der Öffentlichkeit mitgeteilt wird. Das würde jedenfalls erklären, wie es zu seiner Aussage kam, »das Ding wird abgerissen und neu gebaut«.

Es wird unausweichlich sein, dass der BER in Schönefeld abgerissen wird. Bereits bei der Planung war klar, dass der Standort Sperenberg die bessere Wahl gewesen wäre. Nur weil Politiker Angst hatten, Stimmen zu verlieren, haben sie den faulen Berlinern einen etwas längeren Anfahrtsweg ersparen wollen. Ein Anfahrtsweg, den in München jeder akzeptabel findet und den man in Asien einfach mit Schnellzügen verkürzt. Ein Weg, den man einfach machen muss, weil Flughäfen Platz für Erweiterungen benötigen.

Die Berliner werden diesen Anfahrtsweg trotzdem irgendwann haben. Denn »Willy Brandt« wird niemals fertig werden. Das Fluggastterminal ist eine Fehlplanung, einfach Schrott. Man will das Scheitern nur nicht zugeben. Zu viele Gutverdiener wollen ihre fetten Gehälter behalten.

Irgendwann wird man kleinlaut von einem Erweiterungsbau sprechen, der den steigenden Fluggastzahlen Rechnung trage. Und – oh Wunder – der wird dann in Sperenberg gebaut. Weil man den Standort ja damals in weiser Voraussicht bereits erfolgreich auf Tauglichkeit geprüft hatte.

Dieses Irgendwann wird schneller eintreffen, als den Verantwortlichen lieb ist. Denn TXL wird mehr oder weniger unbemerkt unbrauchbar werden. Da die Betriebserlaubnis ja bereits erloschen ist und der Flughafen nur noch bis zur Eröffnung von BER verwendetwerden darf, kann dort nicht neu gebaut werden. Reparaturen sind nicht eingeplant. Aber die werden langsam nötig. Mitte März 2018 brach als Vorbote des kommenden Dramas einer bald endenden Bausubstanz schon mal die Fahrbahn auf der Hauptvorfahrt ein: Tegel kaputt. Die Qualität von Stahlbetonbauten der 70er Jahre hat ein End of Life – oder sieht das jemand anders? Meine Prognose ist, dass die Schäden in den nächsten Jahren auftreten bzw. sich häufen werden. Eines tages wird ein zuständiger Statiker sagen, dass der Hauptterminal gesperrt werden muss. Und dann werden die Fluggesellschaften Druck machen.

Ich schätze, er wird BER »Angela Merkel« heißen und einige Jahre nach ihrem Tod eröffnet. Statistisch betrachtet könnte der schon 2035 sein. So schnell baut sich dann aber doch kein Flughafen in Deutschland. Ach ja, und das Öl ist ja auch bald alle.

Demokratie geht anders

Posted in Politik

Hunderttausende Menschen in Berlin sind wütend über die politische Kaste, die selbstherrlich Entscheidungen fällt, die vom Volk nicht gewollt sind, anstatt die Bürger zu beteiligen. Sie vereinbaren in geheimen Verhandlungen Vorteile für Großunternehmen, was zutiefst undemokratisch ist. Damit forcieren sie die Globalisierung, obwohl kleine Unternehmen die Grundlage für viele Arbeitsplätze sind. Sie versorgen die Investoren mir noch mehr Gewinnen, obwohl in den Ländern die soziale Schere immer weiter auseinander klafft.

Paris: 1,40 € für einen Einzelfahrschein

Posted in Politik

Eine Millionenstadt mit einem sehr tief liegenden Tunnelnetz für Metro und Regionalbahn, mit Bussen und Tram,  schafft es, den Fahrschein für die innere Zone für 1,40 Euro anzubieten. 

Berlin mit seinen familiären 3,5 Millionen kassiert satte 2,70 € – eine Unverschämtheit. Berlin ist einfach nur peinlich. 


Dazu Apps in diversen Sprachen, an jedem Bahnhof Service-Schalter mit echten Menschen bis spät abends, sauber und funktionierenden Klimaanlagen.