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CDU-WĂ€hlex lieben LĂ€rm

Posted in Gesellschaft

đŸ˜”â€đŸ’«đŸ˜”â˜ ïž Am 21. Juni war Berlin nicht bei den BundeslĂ€ndern dabei, die sich fĂŒr mehr LĂ€rmschutz einsetzen.

NatĂŒrlich wundert das niemanden, denn die von vielen als bekloppt bezeichnete Senatorin Manja Schreier ist fĂŒr alles, wogegen andere sich einsetzen: StraßenlĂ€rm zum Beispiel. Die Berliner wissen von Profilierungsfahrern – gendern unnötig – ein Lied zu singen, die mit frisierten Abgaseinrichtungen durch die Stadt röhren.

Auch jedes dritte Motorrad klingt mit ĂŒber 90dB wie eine Höllenmaschine. BaulĂ€rm, Hubschrauber von Polizei und Privatfernsehen, Partys und Glaseinwurf am Sonntag Morgen oder nachts – rĂŒcksichtslose Institutionen und Menschen vermehren sich rasant.

Quelle: https://www.heise.de/news/Massnahmen-gegen-Verkehrslaerm-gefordert-9196324.html

Der BER wird neu gebaut

Posted in Berlin, and Politik

Wann wird der BER eröffnet? Gar nicht. Wie, gar nicht? Es sollten doch nur noch ein paar technische MĂ€ngel behoben werden. Dieser BER wird nicht eröffnet, dafĂŒr ein anderer.

Eventuell weiß der Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks mehr als der Öffentlichkeit mitgeteilt wird. Das wĂŒrde jedenfalls erklĂ€ren, wie es zu seiner Aussage kam, »das Ding wird abgerissen und neu gebaut«.

Es wird unausweichlich sein, dass der BER in Schönefeld abgerissen wird. Bereits bei der Planung war klar, dass der Standort Sperenberg die bessere Wahl gewesen wĂ€re. Nur weil Politiker Angst hatten, Stimmen zu verlieren, haben sie den faulen Berlinern einen etwas lĂ€ngeren Anfahrtsweg ersparen wollen. Ein Anfahrtsweg, den in MĂŒnchen jeder akzeptabel findet und den man in Asien einfach mit SchnellzĂŒgen verkĂŒrzt. Ein Weg, den man einfach machen muss, weil FlughĂ€fen eben mittelfristig Platz fĂŒr Erweiterungen benötigen. FĂŒr mehr Passagiere oder Fracht.

Die Berliner werden diesen Anfahrtsweg trotzdem irgendwann haben. Denn »Willy Brandt« wird niemals fertig werden. Das Fluggastterminal ist eine Fehlplanung, einfach Schrott. Man will das Scheitern nur nicht zugeben. Zu viele Besserverdiener wollen ihre fetten GehÀlter gerne noch möglichst lange bekommen.

Irgendwann wird man dann kleinlaut von einem Erweiterungsbau sprechen, der den steigenden Fluggastzahlen Rechnung trage. Und – oh Wunder – der wird dann in Sperenberg gebaut. Weil man den Standort ja damals in weiser Voraussicht bereits erfolgreich auf Tauglichkeit geprĂŒft hatte. Weil Berlin so blöd war sexy sei und so grĂ¶ĂŸenwahnsinnig groß, wĂ€re es fĂŒr die Westberliner doch praktisch, einen zweiten Flughafen weiter westlich zu haben. Hat die FDP ja schon immer gesagt.

Dieses Irgendwann wird schneller eintreffen, als den Verantwortlichen lieb ist. Denn TXL wird mehr oder weniger unbemerkt unbrauchbar werden. Da die Betriebserlaubnis ja bereits erloschen ist und der Flughafen nur noch bis zur Eröffnung von BER verwendet werden darf, kann dort nicht neu gebaut werden. Reparaturen sind nicht eingeplant. Aber die werden langsam nötig. Mitte MĂ€rz 2018 brach als Vorbote des kommenden Dramas einer bald endenden Bausubstanz schon mal die Fahrbahn auf der Hauptvorfahrt ein: Tegel kaputt berichtete die Berliner Zeitung. Die QualitĂ€t von Stahlbetonbauten der 70er Jahre hat ein End of Life – oder sieht das jemand anders? Meine Prognose ist, dass die SchĂ€den in den nĂ€chsten Jahren auftreten bzw. sich hĂ€ufen werden. Eines Tages wird ein zustĂ€ndiger Statiker sagen, dass der Hauptterminal gesperrt werden muss.

Dann werden die Fluggesellschaften den Druck machen, schnell ein weiteres Großprojekt in Hektik – also ohne Sinn und Verstand – auf die mĂ€rkische Scholle zu zaubern. Die Kabarettistx und Karikaturistx wird es freuen.

Ich schĂ€tze, er wird BER »Angela Merkel« heißen und einige Jahre nach ihrem Tod eröffnet; oder gar nicht. Statistisch betrachtet könnte der schon 2035 sein. So schnell baut sich dann aber doch kein Flughafen in Deutschland. Ach ja, und das Öl ist ja auch bald alle.

WordPress Conference – Matt Mullenweg auf dem WordCamp Europe 2019.

Posted in Allgemein, Berlin, EDV/IT, and Software

Der Erfinder von WordPress spricht aktuell auf der bisher grĂ¶ĂŸten internationalen Conference, die WordPress bisher erlebt hat. Über 3600 akkreditierte Teilnehmerixe haben sich eingefunden; die PlĂ€tze waren ausverkauft. In 3 parallelen Vortragsreihen und ebenfalls 3 parallelen Workshops bevölkern sie im Estrel Hotel und Festival Center die großen SĂ€le mit ihren riesigen Monitoren.

Sein Thema ist der neue Editor Gutenberg, die Blöcke, die ihn auszeichnen und wie man damit layoutet. Nichts wirklich Neues.

Er nimmt sich auch Zeit, vom Podium aus Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Der erste Fragesteller missbraucht die Veranstaltung leider fĂŒr persönliches Zeug. Einige Besucherix wollen Matt Mullenweg bei dieser Gelegenheit mal live sehen.

Eine weitere Frage ist, ob es angedacht sei, bezahlte EintrĂ€ge in das offizielle Plugin-Verzeichnis aufzunehmen? Matt meint, dass die Verzeichnisse der unabhĂ€ngigen Anbieterixe gut funktionieren. – Also Nein.

Nicht jeder begrĂŒĂŸt diesen Personen-Kult und die Vermengung der Open Source Community WordPress.org und der kommerziellen Firmen wordpress.com, WooCommerce und Jetpack – zu intransparent, wie die GeldflĂŒsse sind und wer wann was bestimmt.

»Flying Steps« tanzen »Flying Pictures« in Berlin: die »Bilder einer Ausstellung«

Posted in Berlin, and Musik

Der beliebte Komponist Modest Mussorgsky hat die GemĂ€lde seines verstorbenen Freundes Wiktor Hartmann in dem beliebten Klavierkonzert »Bilder einer Ausstellung« vertont. Könnten Sie sich vorstellen, dass die Flying Steps aus Berlin-Kreuzberg beides in einer Tanzshow »Flying Pictures« auf die BĂŒhne bringen? NatĂŒrlich können Sie das – Sie haben vermutlich bereits den Flying Bach oder die Flying Illusions gehört und gesehen.

»Flying Pictures« – die Tanzshow im Hamburger Bahnhof.

Die Flying Steps sind in der Szene fĂŒr urbanen, zeitgenössischen Tanz eine der bekanntesten Gruppen. Viele kennen die Urban Street Dance Shows vom Alexanderplatz in Berlin oder bei Stefan Raab in der Glotze. Die vielen B-Girls und B-Boys verbreiten auch Jahrzehnte nach der Entstehung dieser Stile Hop Hop und Breakdance in die ganze Welt.

»Flying Pictures«

»Flying Pictures« – die Tanzshow. Vartan Bassil ist getrieben, diese Stile immer wieder neu zu interpretieren. Vor einigen Jahren mit der Inszenierung von »Flying Bach«, die ebenfalls um die Welt ging. Nun mit den »Flying Pictures« im Hamburger Bahnhof in Berlin.

Leider sind ein paar AuffĂŒhrungstermine der Flying Pictures im Hamburger Bahnhof bereits wieder gestrichen worden: ausgerechnet einige der SpĂ€tvorstellungen. Hat der Veranstalter da nicht etwas voreilig reagiert? Die Berliner entscheiden immer gerne spontan, was sie unternehmen; Veranstalter wissen gerne langfristig, was sie verdienen werden. Da die Event-Konkurrenz in Berlin auch viel zu bieten hat, hĂ€tte man zum Beispiel mit den Berliner B-Girls und B-Boys Guerilla-Marketing nutzen können, um den Saal voll zu bekommen. Eine Pressekarte gab es fĂŒr mich auch nicht.

Fazit: Tolle Projektidee, vom Veranstalter leider nicht gut kommuniziert.

Update: Mittlerweile ist die Veranstaltung ausgelaufen. Die Flying Steps gehen mit ihrer Tanzshow auf Tour. Außerdem arbeiten sie bereits an der nĂ€chsten Überraschung.

Demokratie geht anders

Posted in Politik

Hunderttausende Menschen in Berlin sind wĂŒtend ĂŒber die politische Kaste, die selbstherrlich Entscheidungen fĂ€llt, die vom Volk nicht gewollt sind, anstatt die BĂŒrger zu beteiligen. Sie vereinbaren in geheimen Verhandlungen Vorteile fĂŒr Großunternehmen, was zutiefst undemokratisch ist. Damit forcieren sie die Globalisierung, obwohl kleine Unternehmen die Grundlage fĂŒr viele ArbeitsplĂ€tze sind. Sie versorgen die Investoren mir noch mehr Gewinnen, obwohl in den LĂ€ndern die soziale Schere immer weiter auseinander klafft.

Paris: 1,40 € fĂŒr einen Einzelfahrschein

Posted in Politik

Eine Millionenstadt mit einem sehr tief liegenden Tunnelnetz fĂŒr Metro und Regionalbahn, mit Bussen und Tram,  schafft es, den Fahrschein fĂŒr die innere Zone fĂŒr 1,40 Euro anzubieten. 

Berlin mit seinen familiĂ€ren 3,5 Millionen kassiert satte 2,70 € – eine UnverschĂ€mtheit. Berlin ist einfach nur peinlich. 


Dazu Apps in diversen Sprachen, an jedem Bahnhof Service-Schalter mit echten Menschen bis spÀt abends, sauber und funktionierenden Klimaanlagen.