Liebe ScheiĂ-CDU,
könnt ihr das bitte erklÀren: Wie ist das Auto da hin gekommen und was macht es dort?
Euer infantiler Kampf gegen die Radfahrer hat unter den Autofahrern die Anarchie ausgelöst.
Danke dafĂŒr. Hatte nicht gedacht, dass ihr Anarchisten fördert.

Kategorie: Politik
đ€ŹđŸđ© Das kommt dabei raus, wenn die Politik dem Gelaber von âTechnologieoffenheitâ auf den Leim geht, und in der Folge auf sorgfĂ€ltige PrĂŒfung verzichtet wird.
Die Probleme und Folgekosten haben dann die Menschen und die Allgemeinheit â wie bei der Atomkraft. đ€źâąïž
#Technologieoffenheit,
â° Demokratie wird demontiert
Posted in Gesellschaft, and Politik
đĄđ±đą Pressefreiheit ist eins der höchsten GĂŒter der Demokratie. Ist die EU also noch demokratisch?
Aktuell macht die Staatengemeinschaft jedenfalls massive RĂŒckschritte.
Die Redaktion von âReschke Fernsehenâ hat am 1. Juni 2023 ein leider schon altes Thema neu aufbereitet: schon zu meiner Schulzeit in den Siebzigern waren die LĂŒgen der Ălkonzerne und deren Lobbyismus in der Politik ein Ziel der investigativen Presse. Teilweise haben einige Leaks von internen Ălkonzern-Studien und Korrespondenz Jahrzehnte gebraucht, um an die Ăffentlichkeit zu kommen. Unterm Strich ist es aber immer noch das selbe: die Konzern-Chefs sind skrupellos in ihren Methoden und skrupellos, was die Zerstörung der Erde anbetrifft.
Sehr sehenswerte Folge:
Wie uns die Ăl-Industrie belĂŒgt

Anja Reschke wird von vielen Seite versucht, zu diskreditieren. Leider ist es aktuell in Mode, die Ăberbringer schlechter Botschaften hinzurichten â sprich propagandistisch zu diffamieren. Die KlimaschĂŒtzer seien Kriminelle, Julian Assange und Edward Snowden böse VerrĂ€ter und Anja Reschke wĂŒrde sich nur profilieren wollen.
âEarth for allâ â der neue Bericht des Club of Rome 2022
Posted in Energie, Gesellschaft, and Politik
50 Jahre ist es her, dass uns die âGrenzen des Wachstumsâ von den Wissenschaffenden des Club of Rome vor Augen gefĂŒhrt haben, wo die Menschheit hinsteuert: in den Abgrund. Viele von uns haben in der Schule gelernt, dass die Hinweise evident sind und weiteres Wachstum die Prognosen RealitĂ€t werden lassen. Das Update trĂ€gt den Titel âEarth for allâ.
Leider hat sich in den vergangenen 50 Jahren gar nicht so viel geĂ€ndert. Nicht zuletzt deshalb hat der Club of Rome noch einmal eine Bestandsaufnahme, Prognose und VerĂ€nderungseckpunkte veröffentlicht. Die Essenz ist nicht weniger dramatisch als 1972 â was auch von kaum jemandem erwartet wurde. AuĂer vielleicht von denen, die denken, dass man mit Technik alles lösen kann. Leider funktioniert bisher weder der Fusionsreaktor als Heilsbringer der fĂŒr fast alles notwendigen Energie. Noch der Replikator, mit dem sich genug Lebensmittel ĂŒberall auf der Welt âherzaubernâ lieĂen.
Die notwendige Transformation der menschlichen Gesellschaften ist noch dringender geworden. Denn die âDoomsday Clockâ ist im Januar weiter vorgerĂŒckt auf 90 Sekunden bis zum JĂŒngsten Gericht. Die Atomwissenschaftlex des Bulletin of the Atomic Scientists von theBulletin.org haben die Weltuntergangsuhr damit um weitere zehn Sekunden vorgestellt. Die im Club of Rome vertretene Wissenschaft hat 2022 auf ĂŒber 250 Seiten dargelegt, welche vier Felsen wir schnellstens bewegen mĂŒssen.
Politisches Handeln
Da wĂ€re zunĂ€chst der Felsblock Politik in den Demokratien zum Handeln zu bewegen. Hier sind es also die Menschen selbst, die an den Wahlurnen entscheiden, welche Politik den rasenden Zug vor dem Abgrund noch anhĂ€lt. In den Monarchien, Diktaturen und Autokratien wĂ€ren es die wenigen staatstragenden Personen, die Kraft ihrer SelbstĂŒberzeugung, angeblich zu den Schlauesten zu gehören, die notwendigen Schritte zu unternehmen, die ĂŒbrigen Felsen zu bewegen. Sozusagen âone, to rule them allâ â also der eine Fels, die ĂŒbrigen zu regieren.
Soziale Bewegungen
In Berlin und allen BundeslĂ€ndern ist es die Klimaliste, in Schweden Greta Thunberg mit ihrem âSkolstrejk fĂŒr Klimatetâ (Fridays for Future), im United Kingdom die Extinction Rebellion, in den USA die MeToo-Bewegung und andere, die soziale Bewegungen ĂŒberall in der Welt initiiert haben und versuchen, ein Bewusstsein fĂŒr die Notwendigkeit des Umdenkens durch eine neue gesellschaftliche Debatte zu erzeugen. Dadurch entsteht in der Politik eine neue Beachtung, die bedrohlichen Folgen des Klimawandels ernst zu nehmen und sich damit nun endlich einmal auseinanderzusetzen. Die Wahlwiederholung in Berlin am 12. Februar 2023 ist eine Klimawahl.
Neue ökonomische Logik
PrimĂ€r ist gemeint, dass die Energiewende hin zu erneuerbaren mittlerweile gĂŒnstiger geworden sei als fossile Energieen. Immer noch GĂŒltigkeit hat auch die Un-Logik von Wirtschaftswachstum auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen. Eine soziale Gerechtigkeit als ökonomische Rahmenbedingung fĂŒr die StabilitĂ€t des globalen Systems von Beziehungen zwischen den Wirtschaftsfaktoren hat ein Niveau erreicht, dessen Relevanz fĂŒr den gesamten Erdball wir am Beispiel des Ukrainekrieges sehen: die Weltwirtschaft gerĂ€t massiv in Turbulenzen, wenn die zur Neige gehenden Reste der fossilen Brennstoffe nicht richtig flieĂen, global erwartete Getreidefrachter nicht fahren können oder Lebensmittelkonzerne kein Sonnenblumenöl mehr bekommen. Eine neue Logik findet sich im Ansatz der Donut-Ăkonomie wieder.
Technologische Entwicklung
Automatisierung und Digitalisierung fĂŒhren seit langem zu Verwerfungen auf den ArbeitsmĂ€rkten, deren ungeheure KrĂ€fte immer noch nicht berĂŒcksichtigt werden und deren soziale Sprengkraft mancherorts schon zu spĂŒren ist. Die immer gröĂer und weltweit betrachtet immer umfangreicher werdende Ăffnung der sozialen Schere erfordert ĂŒber lang oder kurz eine Entkoppelung von Lohn und Arbeitsleistung â vor allem in Hinblick auf die absurder werdenden SpitzengehĂ€lter: wenn irgendwann kaum noch jemand Arbeit hat oder davon leben kann, gibt es auch keine Kaufkraft mehr; auch die Millionen der Reichen haben keine volkswirtschaftlich relevante Kaufkraft. Damit die Weltwirtschaft dann noch funktioniert, sind Modelle wie das bedingungslose Grundeinkommen letztlich unausweichlich. Die regenerative Energieerzeugung muss und wird auch von neuen Technologien partizipieren, hat in Relation zum disruptiven Charakter der Rationalisierungstechnologien aber nur wenig Potential fĂŒr gesellschaftliche UmbrĂŒche. Der mittelfristige Atomausstieg auch in anderen LĂ€ndern ist selbst im Atomland Frankreich keine so groĂe Sache.
Reformation 2.0
âEarth for allâ wird eventuell die Bibel der Klimabewegung. Ob eine solche Bedeutung in Zeiten von Privatfernsehen, Facebook und der Macht von Influencern fĂŒr ein Buch â selbst in digitaler Form â noch zu erreichen ist, wird sich zeigen. FĂŒr den politisch interessierten Teil der Baby Boomer war der erste Bericht des Club of Rome das jedenfalls.

âEarth for allâ
Herausgegeben vom Club of Rome gibt es âEarth for allâ als gedrucktes Buch, e-Pub oder PDF fĂŒr nachhaltige 25 bez. 20 Euro beim Oekom Verlag, MĂŒnchen 2022. 254 Seiten.
Autorx:
- Sandrine Dixson-DeclÚve, PrÀsidentin des Club of Rome seit 2018
- Owen Gaffney, Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung
- Jayati Ghosh
- JĂžrgen Randers
- Johan Rockström
- Per Espen Stoknes
Presseauswahl
Tagesschau: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/club-of-rome-grenzen-des-wachstums-101.html
Statt Northstream-2, drei oder vier fĂŒr fossile Brennstoffe, Atomkraft ohne Zukunft und Fracking ohne Verstand, sollte sofort die Produktion von Energie in Nordafrika forciert werden, Hochspannungsleitungen durchs Mittelmeer gelegt und entsprechende Personal-Ausbildung angeleiert werden.
Versuchsanlagen in der spanischen WĂŒste, das Projekt Desertec und andere GroĂprojekte zum Beispiel in Indien haben gezeigt, dass die aus menschlicher Perspektive unendliche und immense Sonnenenergie, die auf der ErdoberflĂ€che auftrifft, nur abgeschöpft werden muss.
Im Sonnen-GĂŒrtel um den Ăquator â auf dem afrikanischen Kontinent in dessen Norden bis zum Mittelmeer â prasseln Photonen im Wert von rund 250 Watt pro Quadratmeter auf den WĂŒstensand ein. In Berlin sind es immerhin noch mindestens 100 Watt pro Quadratmeter im Mittel.

FĂŒr LĂ€nder wie Marokko, Algerien und Libyen könnte das der so dringend nötige Geldregen bedeuten, um die LĂ€nder schnell zu mehr gesellschaftlicher bzw. politischer StabilitĂ€t zu entwickeln. Daher sollte die europĂ€ische Mitarbeit an einem solchen Vorhaben keinesfalls der Privatwirtschaft ĂŒbergeben werden. Sonst wĂŒrde sich an der zur Zeit nahenden Unbezahlbarkeit von fossiler Energie, hin zu der im Grunde kostenlosen Sonnenenergie nichts Ă€ndern.
Da die Energiemenge der Sonnenstrahlen, die bei uns in Deutschland auftrifft, weniger als halb so groĂ ist gegenĂŒber der Sahara, sind die Transportverluste nach Europa verschmerzbar. Nichtsdestotrotz lohnt es, auch hier im bewölkten Norden mit den seit Jahren erprobten Balkonkraftwerken die Energiewende zu stĂŒtzen. Wir mĂŒssen halt alle mit anpacken â und eben investieren. Balkonkraftwerke amortisieren sich schon nach zwei Jahren â halten aber 20 Jahre oder lĂ€nger.
Auf jedes Dach gehören Solaranlagen.
Zur Stromerzeugung mit Photovoltaik bzw. Solarkollektoren fĂŒr die Warmwasseraufbereitung. Es wĂ€re fĂŒr geldgierige Vermieter viel lukrativer, den Mietern Strom vom eigenen Dach zu verkaufen, als ihnen mit teuren Mieterhöhungsklagen mehr Wohnzins abzupressen.
(Sonnen-) Energie muss ein Menschenrecht sein.
Das bedeutet, alle Menschen mĂŒssen Sonnenenergie prinzipiell kostenlos nutzen können. Da die Sonnenenergie fĂŒr die âErnteunternehmenâ genauso kostenlos ist, sollten sie auf die Kundx lediglich ihre Betriebskosten umlegen dĂŒrfen. Daher bieten sich Eigenbetriebe an.
Ukraine wird kapitulieren
Posted in Politik
Die Ukraine sollte kapitulieren â und sie wird es. Denn die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen. Und selbst wenn, gegen einen so ĂŒbermĂ€chtigen Aggressor wie Russland, nur unter groĂen Verlusten und SchĂ€den.
Krieg ist absolut sinnlos
In Kriegen gewinnt nur die Waffenindustrie. Alle anderen verlieren. Und immer kapituliert am Ende Einer. 1945 hat Deutschland kapituliert, Japan auch, 1871 Frankreich und schon viele LĂ€nder und Völker vor ihnen. Der Angreifer hat die Kapitulation des Opfers zum erklĂ€rten Ziel. Der Ăberfallene hat das Ziel, nicht zu kapitulieren. Deshalb kĂ€mpfen sie alle. Immer weiter. Viele Jahre ohne Erfolg, wie man in Afghanistan, Indochina, Sudan, Kongo, Nordirland, PalĂ€stina und ĂŒberall sehen kann, wo Krieg war oder ist. Denn keiner will verlieren, auch nicht, wenn die KrĂ€fteverhĂ€ltnisse klar sind.
Der Preis dieser Dickköpfigkeit sind viele, viele Tote. Alles Menschen. Mit Kindern, Freunden, Familien. Zerfetzt von Bomben, erfroren in StellungsgrĂ€ben, verdurstet in eingeschlossenen StĂ€dten, erstickt an Giftgas, lebendig verbrannt in Panzern, erschlagen von TrĂŒmmern, verhungert auf der Flucht, erschossen von MördernÂč. Der Einsatz von Waffen hat noch nie einen Krieg beendet â sondern angefacht.
Was wĂŒrde denn passieren, wenn die Ukraine nicht kapituliert? Dann wird sie zusammenÂgeschossen. Alles wird dem Erdboden gleich gemacht. Erst die militĂ€rischen Anlagen, Flugfelder, Ăllager, HĂ€fen, BrĂŒcken. Dann Bahnlinien, KrankenhĂ€user, Schulen. Das geht schnell, damit ist das Land bereits praktisch schon unbenutzbar. Die Millionen von WohngebĂ€uden bieten Beschussziele fĂŒr Jahre; zu sehen zum Beispiel im Jemen. In der Ukraine hat die Vernichtung von Wohnraum erst begonnen. Was nĂŒtzt es den Ukrainern, wenn sie am Ende alle tot sind? Keine Wohnung, keine Nahrung und keine Arbeit haben?
MĂŒssen diese Toten sein?
Sie werden »Opfer« genannt. Sprachlich ist also klar, dass die Toten der angeblich aufgeklĂ€rten Zeit immer noch die ĂŒberholte Folge irrationalen Handelns sind. Opfer sind Ausdruck einer Ohnmacht, was die eigenen Handlungsmöglichkeiten angeht. Statt mit Verstand an die Probleme bzw. Fragen heranzugehen, verzichten die Menschen auf diese Anstrengung und ziehen die Einfachheit eines angeblichen Schicksals vor, dem sie â wenn ĂŒberhaupt â nur mit heidnischen bzw. religiösen Handlungen Milde abzuringen versuchen. Im Weltspiegel vom 10.4.2022 sagt eine Russin stellvertretend fĂŒr alle AnhĂ€nger der Opfernotwenigkeit â[âŠ] ohne Opfer geht es nicht; Gott ist mit uns [âŠ]ââ”. Im Krieg opfern die Beteiligten Machthaber solange Teile der Bevölkerung, bis ihr innerer Opferdruck befriedigt ist.
Wir leben wohl doch nicht in einer Epoche der reinen Vernunft. Denn in einer solchen wĂŒrden die Ăberfallenen einfach kapitulieren. Es gibt durchaus AnsĂ€tze dieser Strategie: Die Polizei zum Beispiel rĂ€t, RĂ€ubern sofort Geld und Wertsachen zu ĂŒberlassen, weil sie es nicht wert sind, das Leben zu gefĂ€hrden â funktioniert . In der Geschichte der Menschheit sind diejenigen mehr oder weniger gut damit gefahren, diesen Zehnt lautlos abzuliefern, wenn ihnen ihr Leben lieb war. Ja, in der DDR und der Sowjetunion wurden, in Russland und Nordkorea werden die Menschen bzw. die MenschenÂrechte unterdrĂŒckt. Aber die Menschen leben. Die Menschen in Russland dĂŒrfen das sogar Land verlassen.
Der epileptische Esel
Der Nacktreiter aus Petersburg ist ein gröĂenwahnsinniger Kleingeist, dem mit der Logik von Embargos und Völkerrecht nicht beizukommen ist. Er agiert wie ein panischer Stier, der nach ĂŒberall ausschlĂ€gt. Wie ein epileptischer Esel, der seine Hufe nicht koordinieren kann. Wie ein dĂ€mlicher Köter ohne Verstand. Der beschrĂ€nkte Stier hat sich selbst die Eierklemme vom Rodeo angelegt, die dem Tier die Sinne raubt und das Denken unmöglich macht. Dieser Gopnik hat sich in seiner BeschrĂ€nktheit selbst das Glöckchen umgehĂ€ngt, nach dem er bellt, und das ihn am Aufhören hindert. Was sollen diese Gleichnisse? Wie diese, kann Russland mit dem AusÂrasten nicht von alleine aufhören. In diesem Krieg kann das nur die Ukraine.
Kapitulation ist sowieso das Ende
Wenn in der Ukraine nicht noch viele Tausend Menschen sterben sollen, sondern leben, dann wĂŒrde eine Kapitulation das Töten sofort beenden. Eine russische Oligarchie in der (Ost-)Ukraine wĂ€re nicht schön, aber das kleinere Ăbel. Die Deutschen wĂ€hlen seit Jahrzehnten immer das vermeintlich kleinere Ăbel. Warum nicht die Ukraine? Die Deutschen und die Russen leben. Haben Facebook, Netflix und iPhones.
Wann wird denn Russland sonst aufhören, die Ukraine zu zerstören? Bei 100.000 Toten oder erst bei 20 Millionen? Das ist egal! Er wird erst aufhören, wenn er gewonnen hat; Russland ist eine ĂŒberlegene AtommachtÂł. Die Ukraine sollte ihn gewinnen lassen â dies ist ein Krieg, âden man nicht gewinnen kannâ âŽ. Um seine Strafe kann die Welt sich spĂ€ter kĂŒmmern â ohne das unendliche Leid des Krieges.
Sanktionen funktionieren nicht, solange es LĂ€nder gibt, die dabei nicht mitmachen. Abgesehen davon wird es immer skrupellose GeschĂ€ftemacher geben, die Waren und Geld auf Umwegen an den Sanktionen vorbei bewegenÂČ. Gas und Ăl aus und von Russland zu kaufen, zeigt uns, wie grotesk, verlogen und widersprĂŒchlich die jetzige Situation ist. DarĂŒber hinaus beweisen das alle bisherigen Sanktionen und Kriege.
Das Rechtssystem ist eben reaktiv, nicht prÀventiv
Die Demokratien der Nachkriegswelt haben Institutionen geschaffen, die es ermöglichen, verbrecherische Kriegstreiber vor Gericht zu bringen. Diese Demokratien sollten sich jetzt nicht selbst zu Kriegsparteien machen. Sondern zu jenen besonnenen, geschichtsbewussten und geschichtsÂgelehrigen Diplomaten werden, die sich weder von einem Geistesgestörten noch von der RĂŒstungsindustrie provozieren lassen.
Selbst wenn die Aggressoren der Gegenwart sich der weltlichen Gerichtsbarkeit dauerhaft entziehen wĂŒrden, wĂ€ren die vielen geretteten Leben ein Sieg der Menschlichkeit und Ethik. Die erhalten gebliebenen Anlagen ein Sieg ĂŒber einen sonst Jahrzehnte dauernden Wiederaufbau. Es ist keineswegs klar, dass PĂŒtin verurteilt werden könnte. Denn viele PsychologInnen sagen, dass Putin â wie Trump und der kleine, dicke Junge mit der schwarzen MerkwĂŒrdigkeit auf dem Kopf â gar nicht zurechnungsfĂ€hig ist.
Die Ukraine könnte jetzt kapitulieren â weil das sowieso passieren wird.
- âSoldaten sind Mörderâ in âDer bewachte Kriegsschauplatzâ, Kurt Tucholsky, Berlin 1931.
- Russian Commercial Bank (RCB Bank) an einen Zyprioten (mit russischem Pass) ĂŒberschrieben: in Panorama vom 17.3.2022.
- âRusslands MilitĂ€r ist Ukraine weit ĂŒberlegenâ: in n-tv online, 24.2.2022.
- Richard David Precht fĂŒr eine Kapitulation der Ukraine: in einem Podcast vom 9. MĂ€rz 2022 (erschienen am 11.3.22) auf der Podcast-Website bei ca. 11:10 und 45:01. Ăber die folgende Diskussion berichtete unter anderem das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
- Weltspiegel vom 10.4.2022, Beitrag âRussland: Der Umgang mit den toten Soldatenâ, bei ca. 2:29
Wann wird der BER eröffnet? Gar nicht. Wie, gar nicht? Es sollten doch nur noch ein paar technische MĂ€ngel behoben werden. Dieser BER wird nicht eröffnet, dafĂŒr ein anderer.
Eventuell weiĂ der Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks mehr als der Ăffentlichkeit mitgeteilt wird. Das wĂŒrde jedenfalls erklĂ€ren, wie es zu seiner Aussage kam, »das Ding wird abgerissen und neu gebaut«.
Es wird unausweichlich sein, dass der BER in Schönefeld abgerissen wird. Bereits bei der Planung war klar, dass der Standort Sperenberg die bessere Wahl gewesen wĂ€re. Nur weil Politiker Angst hatten, Stimmen zu verlieren, haben sie den faulen Berlinern einen etwas lĂ€ngeren Anfahrtsweg ersparen wollen. Ein Anfahrtsweg, den in MĂŒnchen jeder akzeptabel findet und den man in Asien einfach mit SchnellzĂŒgen verkĂŒrzt. Ein Weg, den man einfach machen muss, weil FlughĂ€fen eben mittelfristig Platz fĂŒr Erweiterungen benötigen. FĂŒr mehr Passagiere oder Fracht.
Die Berliner werden diesen Anfahrtsweg trotzdem irgendwann haben. Denn »Willy Brandt« wird niemals fertig werden. Das Fluggastterminal ist eine Fehlplanung, einfach Schrott. Man will das Scheitern nur nicht zugeben. Zu viele Besserverdiener wollen ihre fetten GehÀlter gerne noch möglichst lange bekommen.
Irgendwann wird man dann kleinlaut von einem Erweiterungsbau sprechen, der den steigenden Fluggastzahlen Rechnung trage. Und â oh Wunder â der wird dann in Sperenberg gebaut. Weil man den Standort ja damals in weiser Voraussicht bereits erfolgreich auf Tauglichkeit geprĂŒft hatte. Weil Berlin so blöd war sexy sei und so gröĂenwahnsinnig groĂ, wĂ€re es fĂŒr die Westberliner doch praktisch, einen zweiten Flughafen weiter westlich zu haben. Hat die FDP ja schon immer gesagt.
Dieses Irgendwann wird schneller eintreffen, als den Verantwortlichen lieb ist. Denn TXL wird mehr oder weniger unbemerkt unbrauchbar werden. Da die Betriebserlaubnis ja bereits erloschen ist und der Flughafen nur noch bis zur Eröffnung von BER verwendet werden darf, kann dort nicht neu gebaut werden. Reparaturen sind nicht eingeplant. Aber die werden langsam nötig. Mitte MĂ€rz 2018 brach als Vorbote des kommenden Dramas einer bald endenden Bausubstanz schon mal die Fahrbahn auf der Hauptvorfahrt ein: Tegel kaputt berichtete die Berliner Zeitung. Die QualitĂ€t von Stahlbetonbauten der 70er Jahre hat ein End of Life â oder sieht das jemand anders? Meine Prognose ist, dass die SchĂ€den in den nĂ€chsten Jahren auftreten bzw. sich hĂ€ufen werden. Eines Tages wird ein zustĂ€ndiger Statiker sagen, dass der Hauptterminal gesperrt werden muss.
Dann werden die Fluggesellschaften den Druck machen, schnell ein weiteres GroĂprojekt in Hektik â also ohne Sinn und Verstand â auf die mĂ€rkische Scholle zu zaubern. Die Kabarettistx und Karikaturistx wird es freuen.
Ich schĂ€tze, er wird BER »Angela Merkel« heiĂen und einige Jahre nach ihrem Tod eröffnet; oder gar nicht. Statistisch betrachtet könnte der schon 2035 sein. So schnell baut sich dann aber doch kein Flughafen in Deutschland. Ach ja, und das Ăl ist ja auch bald alle.
Demokratie geht anders
Posted in Politik
Hunderttausende Menschen in Berlin sind wĂŒtend ĂŒber die politische Kaste, die selbstherrlich Entscheidungen fĂ€llt, die vom Volk nicht gewollt sind, anstatt die BĂŒrger zu beteiligen. Sie vereinbaren in geheimen Verhandlungen Vorteile fĂŒr GroĂunternehmen, was zutiefst undemokratisch ist. Damit forcieren sie die Globalisierung, obwohl kleine Unternehmen die Grundlage fĂŒr viele ArbeitsplĂ€tze sind. Sie versorgen die Investoren mir noch mehr Gewinnen, obwohl in den LĂ€ndern die soziale Schere immer weiter auseinander klafft.








